Unsere Schweine, welche wir in dem schönen kleinen Dorf Haschenbrok mitten im Landkreis Oldenburg halten, nennen wir das „Haschenbroker Landschwein“. Bei uns werden Muttersauen, Ferkel und Mastschweine gehalten. Jedes Ferkel, welches auf unserem Hof geboren wird, bleibt auch bei uns bis es schlachtreif ist.

Das unterscheidet uns auch von anderen Betrieben, die Ferkel zukaufen müssen. Wir können selbst bestimmen, welche Zuchtlinie bei uns gemästet wird. Die einzigen Schweine die wir zukaufen, sind deckfähige Jungsauen. Viermal im Jahr bekommen wir acht deckfähige Jungsauen aus einem Vermehrungsbetrieb in Donumersiel, direkt von der Nordseeküste.

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass wir kaum Tiere transportieren müssen. Wir lassen unsere Schweine lediglich direkt zum Schlachthof Brand in dem 30 km entfernten Lohne transportieren. Den Transport übernimmt Michael Nuxoll, ein Spediteur, der weiß wie man mit Schweinen umgeht.
Das Wichtigste ist für uns, dass die Schweine keinen Stress vor der Schlachtung haben. Ein ruhiger Umgang und Transport lassen das Fleisch dann in der Pfanne auch nicht schrumpfen.

Das Besondere am „Haschenbroker Landschwein“ ist das geschmackvolle Fleisch. Wir kreuzen die BHZP-Sau (Abkürzung für eine deutsche Zuchtorganisation) mit einem speziellen „Duroc“-Eber, wodurch wir viel intramuskuläres Fett in das Fleisch bekommen. Das macht das Fleisch so zart und geschmackvoll!

Gefüttert werden unsere Schweine mit einem Futter, das viel Getreide enthält. Das Futter wird von der Agravis-Mühle in Oldenburg hergestellt, wohin wir auch unser selbst erzeugtes Getreide verkaufen.

Außerdem sind wir VLOG-zertifiziert, was bedeutet, dass keine gentechnisch veränderte Komponente in unserem Futter Verwendung findet.

Wir sind kein Biobetrieb sondern ein konventioneller Landwirtschaftlicher Betrieb bei dem einzig und allein das Tierwohl im Vordergrund steht. Man muss wissen das Bio nicht automatisch was mit Tierwohl zu tun hat.